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Wohnen, wo andere Urlaub machen - Neustart auf dem Campingplatz (1/7) | SWR Doku


In dieser Dokumentation geht es um: Für unsere neue 7-teilige Dokuserie haben wir die Bewohner eines Campingplatzes im Westerwald über ein Jahr begleitet. Gemeinsam mit Platzwart Thomas Schmidt und seiner Familie erleben wir, was es heißt auf einem Campingplatz zu wohnen. Für viele scheint mit dem Umzug auf den Campingplatz ein Lebenstraum in Erfüllung zu gehen. Die Träume allerdings werden von der Realität nur allzu schnell eingeholt. Die Konflikte innerhalb der Freiluft-Gemeinde wachsen und dann kommt auch noch der Winter, der das Leben am Wiesensee zur Frage des Überlebens werden lässt. Thomas Schmidt hat keine Lust mehr und kündigt seinen Job als Fillialleiter. Wolfram Mielke reicht die Rente nicht. Claudia und Detlef Stein trennen sich von ihrem Haus. Doch welche Tücken hat das Leben im Mobilheim? Nachdem Thomas Schmidt seinen Job gekündigt hat, zieht er auf den Campingplatz "Am Wiesensee" im Westerwald. Zwei Jahre muss er Überzeugungsarbeit leisten, dann verlassen auch Ehefrau Sonja (45) und Tochter Eva (13) die bisherige 98-Quadratmeter-Wohnung und ziehen zu ihm ins Mobilheim. Bei Wolfram Mielke (73) war es der Auspuff seines Autos, der ihn auf den Campingplatz getrieben hat. Der war nämlich kaputtgegangen und Mielke fehlte das Geld, um einen neuen Auspuff zu kaufen. Da entschied er, dass seine 1.000 Euro Rente zu wenig sind für ein gutes Leben in einer "normalen" Wohnung und kaufte sich ein gebrauchtes Mobilheim. "Das war die beste Entscheidung meines Lebens", sagt er heute. Claudia (56) und Detlef Stein (59) trennen sich gerade von ihrem großen Haus, in dem sie drei Kinder großgezogen haben. Künftig wollen sie auf 42 Quadratmetern "Am Wiesensee" leben, "weil man sich da auch im Alter noch was leisten kann". Noch steht ihr neues Mobilheim aber nicht auf seinem Platz. Welche Abenteuer ihnen gleich zu Beginn ihres Neustarts auf dem Campingplatz bevorstehen, ahnen sie zu Anfang noch nicht. Das Leben im Mobilheim hat eben auch seine Tücken: Die Wände sind dünn und die Winter viel härter als gewohnt. Es ist innen eng und draußen matschig, wenn es regnet. Und die scheinbar so eingeschworene Gemeinschaft auf dem Campingplatz ist sich manchmal gar nicht so grün, wie es im ersten Moment scheint. Rund 30.000 Deutsche melden pro Jahr ihren ersten Wohnsitz auf einem Campingplatz an, verkaufen ihre Häuser, kündigen ihre Mietverträge und ziehen dorthin, wo andere sonst Ferien machen. Für die einen ist das Mobil-Home Ausdruck von Selbstbestimmung und Freiheit, für andere sind es finanzielle Gründe. Der wirtschaftliche Druck und die Wohnungsnot, die mittlerweile auch die Mittelschicht erreicht hat, befördert diesen Trend. So entstehen neue Soziotope, die in ihrer Struktur kleinen Dorfgemeinschaften ähnlich sind. So, wie der Campingplatz am Wiesensee im Westerwald. Diese Doku von Gudrun Thoma udn Sebastian Schütz aus der 7-teiligen SWR-Reihe "Neustart auf dem Campingplatz" trägt den Originaltitel: Wohnen, wo andere Urlaub machen, Ausstrahlungsdatum:. 28.04.21 #swrdoku #swr #wohnenaufdemcampingplatz Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/c/SWRDoku Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter https://www.ardmediathek.de/swr/swr-dokumentationen/


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