Thema: Brauchtum: Mit Peitschenknallen den Winter vertreiben | Schwaben + Altbayern | BR
Inhalt: Mit perfekt aufeinander abgestimmten Peitschenknallen den Winter vertreiben - darum geht's in diesem Beitrag des TV-Magazin "Schwaben + Altbayern". 👉 Hier entlang für weitere Geschichten aus Schwaben + Altbayern: https://1.ard.de/Schwaben-Altbayern Im Rupertiwinkel, im äußersten Südosten von Oberbayern, knallt es zur Zeit oft und laut. Beim Aperschnalzen wird nach einem alten Brauch mit lauten Duschern von langen Goaßln der Winter vertrieben. Das kann man gut oder noch besser machen, darum gibt es Wettbewerbe, sogenannte Preisschnalzen. Das Preisschnalzen in Surheim, Teil des traditionellen Rupertigau-Preisschnalzens im Rupertiwinkel, ist ein jahrhundertealter Brauch zwischen Weihnachten und Fasching, um den Winter zu vertreiben. Am 18. Januar 2026 nahmen 36 Passen (Jugend- und Allgemein) an diesem lauten, faszinierenden Wettkampf im "Goaßlschnoizn" teil. Übrigens: "Schnalzen" bezeichnet das laute und schnelle, rhythmische Krachen oder Knallen mit der Peitsche bzw. Geißel/Goaßl. Und eine "Passe" besteht meist aus neun Schnalzern, die in zwei Durchgängen einen präzisen Takt, die "Muse", erzeugen. Autorin: Cornelia Benne Aus der TV-Sendung vom 25.1.2026 Hier entlang für weitere Geschichten aus Schwaben + Altbayern: https://1.ard.de/Schwaben-Altbayern #brauchtum #winter #schnalzen
Herausgegeben von: Bayerischer Rundfunk
Hier klicken, um Video bei YouTube anzuschauen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen